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Diedamskopf im April 2001 - Seite 7

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Hätte der Wind stärker geblasen, hätte ich wohl oder übel irgendwo oben landen müssen. Etwas geholfen hat das achtern gegen den Wind, also immer wieder leichtes kreuzen gegen den Wind. Die Mittelstation der Diedamskopf Bahn, unterhalb ist ein inoffizieller Startplatz Allerdings aufpassen, das es einen nicht zu weit nach hinten versetzt, also flache Kurven drehen, sprich leicht in die Kurveseite legen und wenig Steuerleine ziehen und ein wenig gegen bremsen. Endlich komme ich unten an.

Der Wind dreht ständig, ich habe einige Mühe, eine halbwegs vernünftige Landung hinzulegen. Das war fürs erste mein letzter Kaltfrontflug, würde ich jetzt mal so sagen.
Ich fahre ins Quartier, packe und bezahle und dann gehts ca. 1 1/2 Std. später wieder nach Hause. Bei Andelsbuch kamen mir wolkenbruchartiger Regen, starker Wind und tief schwarze Wolken entgegen. Nach guten 6h bin ich wieder daheim. Alles in allem aber eine schöne Woche mit lecker Essen und viel neuem Lehrstoff.

gelandet und eingepackt

Was sagt uns das? Hört auf den Fluglehrer, fliege nicht vor der Kaltfront. Es macht zwar schon mal Spass, da der Wind recht kräftig ist. Aber man muss wissen, wann Schluss ist, wann man seine Leistungsgrenzen erreicht hat. Man muss in der Luft auch immer bedenken, das man ja auch noch landen muss :-)
Und es ist ein extrem besch*ssenes Gefühl, wenn es nur hoch geht, man aber dringend runter möchte. Man darf eben beim Flug nicht vergessen, das man ja auch noch landen muss. Und wenn es in der Luft schon heftig ist, dann kann es am Boden noch viel heftiger sein. (Darum meine Empfehlung: macht ein Sicherheitstraining !!! Ihr lernt dort viel neues dazu, versprochen. Die Manöver und die Flugtechnik entwickeln sich immer weiter.)
Gute Wetterkenntnisse, am besten von lokalen Piloten, sind von grossem Vorteil. Gerade in den Alpen haben viele Täler ihr ganz eigenes Mikroklima. Ein Tal weiter pfeift der Fön durch und im Nachbartal kann u.U. noch geflogen werden. Das können die wenigsten WWetterberichte richtig abbilden.

Werde noch so einiges lernen müssen. Allerdings hat mir der Tag in Tannheim auch viel gebracht, da ich im Handling mit dem Schirm immer aktiver geworden bin, also die Bremsen auch mal dynamisch runter gezogen habe, wenn der Schirm nach vorne kommen wollte. Und wenns mal mit 3-5m/s aufwärts geht ... das ist schon geil :-)