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Diedamskopf im April 2001 - Seite 2

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Blick auf die Bergstation Ich probiere es mit rückwärts aufziehen, da ich das aber lange nicht mehr gemacht habe, pendelt der Schirm erst Mal recht unkontrolliert herum. Nach einigem hin- und her geht's dann aber und ich starte trotz allem ganz gut hinaus. Hab es scheinbar doch noch nicht verlernt, obwohl ich 3 Monaten Flugpause hatte. Ich versuche also ein bisschen im Aufwind zu soaren. Klappt Anfangs recht gut, bis ich mich am rechten Grat im Lee versenke.

Ich nahm an, auf Grund der Windsituation im Tal, es herrscht hier oben auch ein überregionaler Westwind und somit sollte ich über dem rechten Grat ja eigentlich in den Aufwind finden können. Wie ich aber viel später erkenne, kanalisiert sich der Wind vom Tal den Berg herauf direkt zwischen den zwei Bergrücken nach oben.

Es geht also konstant abwärts, während die anderen Flieger die später raus und an anderer Stelle aufgedreht haben, inzwischen schon weiter oben kreisen. Hätte vielleicht erst Mal auf die ersten Flieger warten und beobachten sollen. Allerdings war noch keiner da, als ich zur Spitze hoch getappt war. Es war wohl noch zu früh.
Sowas sollte einem aber auch immer zu denken geben. Es gibt in jedem bekannteren Fluggebiet immer Einheimische, die genau wissen, wann und wo es fliegbar ist und wann nicht. Eine Erkenntnis, die mir aber erst später bewusst wurde :)

Im Landeanflug sieht der Landeplatz dann doch recht klein aus und die Stromleitungen im Süden und Osten scheinen recht dicht. Tiefer sieht man letztendlich, das es doch mehr als ausreichend Platz zum landen gibt. Man sollte aber vor dem ersten Flug unbedingt einen Blick auf das Landegelände geworfen haben. Die Landung klappt prima, besser als erwartet. Ein paar Lupfer habe ich über dem Bach, der Windsack wedelt richtungslos, aber es gibt keinerlei Probleme mit meiner Landung.

Ich packe zusammen, laufe zum Lift und fahre wieder hinauf. Oben angekommen esse ich einen Germknödel im Restaurant bei der Bergstation, dazu eine Apfelschorle und der Magen gibt endlich Ruhe :) Inzwischen sind einige andere Paraglider eingetroffen und legen unterhalb des Lifts aus, einige sind auch schon gestartet und drehen über der Bergstation ihre Kreise. Also fix den Schirm ausgelegt und ab in die Luft. Der Wind ist recht stark geworden, aber nicht zu stark, ich kann noch bequem vorwärts raus starten.