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Diedamskopf im April 2001 - Seite 4

( auf die Bilder klicken für größere Darstellung, es wird kleines Fenster geöffnet ) rechts an über den steilen Felsen wird rausgestartet

rechts an über den steilen Felsen wird rausgestartet Denn mein Ap(c)o-Franz (wir haben uns auf dem Grundkurs kennengelernt) ruft am nä. Morgen an. Er will sich mit mir am Neunerköpfle treffen, das das mit dem Wetter wohl besser passen könnte. Laut meinen Wirtsleuten sind es etwa 1.5 Stunden bis ins Tannheimer Tal, also mache ich mich gegen halb zehn auf den Weg durchs Lechtal. Die Tour kenne ich schon, da ich schon Mal bis Warth gefahren bin von Tannheim aus, da damals das Wetter schlecht war.

Wir treffen uns um 11 Uhr in Tannheim und fahren dann auch gleich auf's Neunerköpfle hoch. Im Tal geht bereits ein recht kräftiger Wind und im Westen sieht man schon, wie es sich eintrübt. Die angekündigte Kaltfront kommt. Sollte eigentlich erst am Mi. kommen. Aber da war wohl das Wetter wieder mal schneller als der Wetterbericht.

Oben ist der Wind noch normal. Wir starten also recht bald raus und ich kann mich diesmal 1.5 Std. am Berg halten. Der Wind bietet immer wieder gute Möglichkeiten, wie im Fahrstuhl nach oben zu schießen und gut Höhe zu machen. Teilweise habe ich in der Spitze 5.2m/s steigen (laut Varioanzeige). Leider aber auch immer wieder grosses sinken daneben. Nach einiger Zeit habe ich aber ein paar Stellen, an denen es immer wieder hinauf geht, zum Beispiel über der Bergstation. Allerdings sollte man schon etwas Höhe haben, denn wenn man dort durchsackt, dann hängt man vielleicht schnell im Lift oder rechts im Lee.

Nach einigem rumspielen am Berg habe ich dann meine Startplatz Überhöhung geschafft und sehe das Gipfelkreuz endlich mal wieder von oben. Neben dem Gipfelkreuz geht es teilweise auch brachial nach oben, allerdings muss man aufpassen, das man nicht gegen die Felsen gedrückt wird. Das ganze wird mir nachher ein bisschen zu heikel und ich fliege Richtung Tal. Aber selbst über dem Hang bekomme ich immer wieder schöne Heber.

Ich könnte hier wohl noch eine ganze Weile weiter fliegen. Aber mir werden langsam die Arme schlaff, hätte vorher vielleicht doch mal ein paar Tage lange Liegestütze machen sollen, damit meine Kondition besser ist :)
Einige sind vom Berg direkt ins Tal geflogen und stehen nun im starken Talwind. Ich fliege vom Berg weg Richtung Tannheim, wie ich es in der Flugschule gelernt habe. Mein Fluglehrer wäre stolz auf mich gewesen. Im Tal dann perfekte Landung. Naja, fast perfekt :) Und die Kaltfront zieht langsam von Westen in das Tal hinein.