Paragliding Sonderpilot Kapitel 1/3 Seite 1 2 3
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und er ist auf dem Weg ins Tal Am Abend dann schmeissen wir Prüflinge eine kleine Fete im Adler. Nebenbei wird noch ein wenig Fussball geschaut. Ich komme mit Silke ins Gespräch und wir reden über das Leben in Tannheim und Frankfurt. Wenn man genug Geld hätte, sprich nicht mehr schaffen müsste, dann könnte ich mir schon vorstellen, mich hier in der Gegend zur Ruhe zu setzen.

Blick von Grän ins Tannheimer Tal Freitag: Die Sonne lacht und ich hab keinen dicken Kopf. Gestern abend auf der Terrasse habe ich mir noch eine Flasche Gatorate reingewürgt und es hat geholfen. Mein Theorie dazu ist, das die Kopfschmerzen am Morgen danach immer Mangelerscheinungen sind. Und in Gatorate sind genau die Sachen drin, die nach der Sauferei am dringensten gebraucht werden: Elektrolyte wie Magnesium, Calcium und Kalium. Diese werden durch den Alkohol aus dem Körper gespült und verursachen dann den dicken Kopf. Könnt Ihr ja mal testen und pobieren, welche Dosis Ihr so braucht :)

Nur muss man das Zeug schon am Abend trinken, nach dem saufen. Erst am nächsten Morgen getrunken hilft es nur wenig. Da wir unsere Prüfung schon haben, müssen wir also nicht mehr in den Bunker. Super. Also schnell gefrühstückt und ab zum Hotel, Schirm einsacken und schon gehts los. Party nach solchen Anstrengungen Am Morgen ist die Thermik noch recht schwach, wir haben also einen schnellen, ruhigen Flug nach unten. Ich hole mir einen leichten Sonnenbrand, da ich die fast 30 Minuten Fahrt auf dem Sessellift wieder mal unterschätzt habe. Aber hier in den Bergen knallt die Sonne doch ganz anderst runter als bei uns im "Flachland". Ich schiesse noch eine Reihe Fotos für diese Seiten hier und dann gehts los mit der Fliegerei. Wir schaffen diesmal vier Flüge, aber über 20 Minuten gehts einfach nicht hinaus. Nur Günther packt es, er dreht einfach mal durchs Tal und kann sich ziemlich lange in der Luft halten.

Party, bis die Lichter aus sind Wir üben jetzt mit genügend Höhe Ohren anlegen, also die äusseren A-Leine ziehen (nicht die A-Gurte). Diese Abstiegsmanöver braucht man, wenn die Thermik so gut ist, das man nicht mehr runter kommt von allein. Beim dritten Flug dann ist mal ein B-Stall angesagt. Dazu zieht man die B-Gurte (also alle B-Leinen :) nach unten. Zuerst spürt man einen recht grossen Widerstand, den man überwinden muss. Dann verliert man plötzlich Fahrt, das Rauschen der Luft an den Leinen nimmt ab und man sackt durch. Ich halte nur kurz, da es mir etwas zu schnell hinab geht und leite dann zügig wieder aus. Der Schirm geht kurz nach vorne, um Fahrt aufzunehmen und dann rauscht es wieder :) Ich hab in diesen paar Sekunden gut Höhe vernichtet. Die Landung vermassel ich mal wieder. Irgend wie ist das mit den Linkskurven in der Rechtsvolte falsch.

Franz, der Ap(c)otheker Aber das stelle ich erst sehr viel später fest. Nach vier Flügen ist dann Schluss. Ich bin ziemlich fertig. Wir verabreden uns wieder zum Fussball gucken im Adler am Abend und ich gehe erstmal duschen. Abens dann lassen wir mal wieder einiges an DMs im Adler. Nur so zum feiern ist er doch recht teuer. Sind happige Preise, die man dort für ein Bier zahlt. Am Samstag dann wieder dicke Suppe am Himmel. Wir beschliessen abzureisen und staunen nicht schlecht, als unsere Vermieterin uns 80% für den Sonntag abknöpft, den wir "gebucht" haben, aber nun nicht mitnehmen wollen. Und das soll sogar rechtens sein, hab ich mir sagen lassen. Das nächste mal buche ich lieber zu kurz, als zu lang.



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