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Südafrika 2oo3   -   Anreise

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08.11.2003
In ein paar Stunden gehts los ab Frankfurt Airport. Schon Tage vorher war ich nervös und unruhig und konnte schlecht schlafen. Das erste mal ins aussereuropäische Ausland, um den halben Globus, so lange reist man nicht alle Tage. Dummerweise muss ich bis zum letzten Tag arbeiten und komme kaum dazu, alles zu erledigen, was ich mir vorgenommen habe. So bleibt immer das mulmige Gefühl, etwas vergessen zu haben. Aber das fällt mir hoffentlich erst im Flieger ein. Jetzt heisst es erstmal, 12 Stunden im Flugzeug der Air Namibia zu überstehen, das, wie sicherlich alle Langstreckenflieger, halbwegs bequem, aber einfach zu vollgestopft ist. Wenn der Lärm nicht wäre hätte man denken können, man fährt im ICE. Die Bedienung war sehr nett und freundlich. Zum Glück gibts keine Zeitverschiebung. Gegen halb zwölf Uhr Abends starten wir vom Frankfurter Rhein-Main Airport.

09.11.2003
Während der 12 Std. fand ich leider keinen Schlaf. Als wir etwa über Kenia waren, sah ich aus dem Fenster auf der anderen Flugzeugseite Gewitter in den Wolken. Leider viel zu spät merkte ich aber, das ich das ganze Schauspiel von den Notausstiegsluken hätte verfolgen können. Sah schon toll aus, wie die ganzen Wolken unter uns geleuchtet haben. Da ich kaum Schlaf finde, steige ich gegen 8 Uhr ziemlich fertig in Windhoek/Namibia aus dem Flieger und gehe zur Empfangshalle. Die Temperaturen waren erträglich, obwohl ich in meinem Pulli dann doch anfing zu schwitzen. Nach zwei Stunden warten gehts dann wieder in den selben Flieger zurück und wir brechen pünktlich um halb elf nach Kapstadt auf. Da der Flieger nur halb voll ist, hab ich 3 Plätze für mich und mache mich lang. Ich komme so wenigstens zu einer halben Stunde Schlaf. Kurz vor Kapstadt werde ich wach und kann noch einige Fotos schiessen.

Kapstadt Luftbild in 3D In Kapstadt dann herzlicher Empfang durch meine zwei Gastgeber. Gut, das ich vorher noch ein Foto von mir geschickt habe :-) Sie zeigen mir als erstes die Flugberge Lionshead und Signal Hill. Leider liegt alles in Wolken und der Wind weht stark auflandig, so das nicht an fliegen zu denken ist. Das Panorama unter den Wolken ist aber beeindruckend. Dann gehts erstmal heim und ich auf die Couch, bissl Schlaf nachholen. Am späten Nachmittag gehen wir zur Sprachschule, die eigentlich zu hat. Aber wir treffen am Eingang auf Nicky, die ein Begrüssungsgeschenk für mich hat: den Einstufungstest. Acht Uhr am Montag solls losgehen. Abends fahren wir (andauernd auf der falschen Strassenseite :-) ins Ocean Basket, einem guten Fischrestaurant. Für umgerechnet 35 Euro gibts für uns drei zusammen sehr lecker zubereitete Fischgerichte und eine Flasche Wein. Wieder daheim kann ich anfangs nicht schlafen. Zeit fürs Tagebuch.


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